{"id":379,"date":"2021-12-18T11:35:43","date_gmt":"2021-12-18T11:35:43","guid":{"rendered":"https:\/\/legrandcontinent.eu\/dee\/2021\/12\/18\/roberto-calasso-prix-grand-continent-2021\/"},"modified":"2025-02-19T11:28:30","modified_gmt":"2025-02-19T11:28:30","slug":"roberto-calasso-prix-grand-continent-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/legrandcontinent.eu\/de\/2021\/12\/18\/roberto-calasso-prix-grand-continent-2021\/","title":{"rendered":"Roberto Calasso, Prix Grand Continent 2021"},"content":{"rendered":"\n<p>In den griechischen Mythen war vieles versteckt enthalten, was f\u00fcr uns verloren ist. Wenn wir n\u00e4chtlichen Himmel betrachten, ist der erste Eindruck der des Erstaunens angesichts einer stochastischen F\u00fclle, die sich auf einem dunklen Hintergrund ausbreitet. Platon erkannte noch \u00bbdie Friese am Himmel\u00ab. Une er war der Meinung, diese Friese w\u00e4ren \u00bbdie sch\u00f6nsten und genauesten\u00ab. Bilder im Bereich des Sichtbaren. Uns dagegen scheint die Wahrehmung einer Ordnung, und erst recht einer Bewegung innerhalb dieser Ordnung, verwehrt, da, wo eine wei\u00dfe ausgefranste Sch\u00e4rpe, die Milchstra\u00dfe, unseren Blick trifft, der G\u00fcrtel einer Riesin. Und sofort denken wir an die Entfernungen, an die unvorstellbaren Lichtjahre. Wir haben die, auch optische, F\u00e4higkeit verloren, die Mythen am Himmel anzusiedeln. Une doch erscheinen uns die auf die duftende Schale ihrer Geschichten reduzierten griechischen Mythen so miteinander verbunden und verkettet \u2013&nbsp;auch in ihren kleinsten Varianten \u2013, als w\u00fc\u00dften wir, weshalb sie miteinander verkettet sind. Aber wir wissen es nicht. Ein Zug des Hermes, der Artemis, der Aphrodite oder der Athene ist Teil ihrer Gestalt, so als ob sich der gleiche Stoff in hier und dort verstreuten Fetzen wiederf\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir d\u00fcrfen dem Verlust viele mythischer Geheimnisse nicht allzusehr nachtrauern, auch wenn wir lernen m\u00fcssen, den Mangel wahrzunehmen, den weiten Bereich des nicht Entzifferten. Es w\u00e4re, als erwarteten wir beim Blick zum Himmelsgew\u00f6lbe, sieben Sirenen zu sehen, von denen jede einen Ton um einen der Himmel anstimmt. Wir erkennen nicht nur nicht die Sirenen, sondern wir sind auch nicht mehr in der Lage, die Himmel zu unterschieden. Und trotzdem. Und trotzdem k\u00f6nnen wir uns immer noch in diese Stoffetzen, in diese verst\u00fcmmelten G\u00f6ttergeschichten einh\u00fcllen. Und dieser Stoff webt sich in der Welt ebenso wie in unserem Geist unaufh\u00f6rlich weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Jahrhunderten spricht man von den griechischen Mythen wie von etwas, das wiedergefunden, wiedererweckt werden m\u00fc\u00dfte.In Wirklichkeit aber sind es diese Geschichten, die noch immer darauf warten, uns aufzuwecken und von uns betrachten zu werden, wie ein Baum von unseren sich wieder \u00f6ffnenden Augen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mythen bestehen aus Handlungen, die ihr Gegenteil in sich einschlie\u00dfen. Der Held t\u00f6tet das Ungeheuer, aber in dieser Tat wird sp\u00fcrbar, da\u00df auch das Gegenteil wahr ist: das Ungeheuer t\u00f6tet den Helden. Der Held raubt die Prinzessin, aber in dieser Tat wird sp\u00fcrbar, da\u00df auch das Gegenteil wahr ist: der Held verl\u00e4\u00dft die Prinzessin. Was gibt uns diese Gewi\u00dfheit? Wir ersehen es aus den Varianten, die der Kreislauf des mythischen Bluts sind. Aber r\u00e4umen wir einmal ein, alle Varianten eines bestimmten Mythos w\u00fcrden verschwinden, ausgel\u00f6scht von unsichtbarer Hand. Ist der Mythos dann noch derselbe? An diesem Punkt gelangt man zu der h\u00f6chst subtilen Unterscheidung zwischen Mythos und jeder anderen Art von Erz\u00e4hlung. Auch ohne Varianten birgt der Mythos sein Gegenteil in sich. Welchen Beweis gibt es daf\u00fcr? Die Kunst des Romans. Der Roman, diese Erz\u00e4hlung, die die Varianten abschneidet, unternimmt den Versuch, sie zur\u00fcckzugewinnen, indem sie die Dichte des einzigen Textes, dem si sich anvertrauen mu\u00df, steigert. Als strebe sie ihrem Paradies zu, zielt die Romanhandlung auf die Einbeziehung des Gegenteils ab, \u00fcber das der Mythos von Geburt an verf\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mythenerz\u00e4hler lebt in einem st\u00e4ndigen chronologischen Wirbel, den er zu beseitigen vorgibt. Wenn er wie ein alter Haushofmeister, der die Familienangelegenheiten seiner Herrschaft besser kennt als sie selbst, auf einem Schreibtisch Ordnung in die Generationen und Dynastien bringt, kann man gewi\u00df sein, da\u00df unterdessen auf einem anderen Tisch das Durcheinander anw\u00e4chst und die F\u00e4den sich verwickeln. Keinem Mythographen ist es je gelungen, sein Material in zusammenh\u00e4ngender Folge darzustellen, und doch hatten sich alle vorgenommen, Ordnung zu schaffen. Darin blieben sie dem Mythos treu.<\/p>\n\n\n\n<p>Die mythische Tat ist eine Woge, die im Augenblick, in dem sie sich bricht, ein scharfes Profil erkennen l\u00e4\u00dft, so wie geworfene W\u00fcrfel eine Zahl ergeben. Doch wenn sie sich zur\u00fcckzieht, w\u00e4chst in ihrem Sog das unbew\u00e4ltigte Durcheinander und schlie\u00dflich die Vermischung an: die Unordnung, aus der heraus eine neue mythische Tat entsteht. Das ist der Grund, weshalb der Mythos kein System zul\u00e4\u00dft. Und das System selber ist in erster Linie ein Zipfel vom Umhang eines Gottes, eine weniger wichtige Hinterlassenschaft Apollons.<\/p>\n\n\n\n<p>Die griechischen Mythen waren Geschichten, die mit Varianten \u00fcberliefert wurden. Der Dichter \u2013&nbsp;ob nun Pindar oder Ovid \u2013 f\u00fcgte sie wieder zusammen, jedesmal in anderer Weise. Dabei lie\u00df er aus und f\u00fcgte hinzu. Aber neue Varianten durfte es nur wenige geben, und sie durften nicht auffallen. Auf diese Weise vergr\u00f6\u00dferte und verfeinerte jeder Dichter der Geschichten. Auf diese Weise atmete der Mythos in der Literatur weiter.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der erhabene Autor des <em>Erhabenen<\/em> f\u00fchrte die Literatur auf die <em>megaloph\u00eda<\/em> zur\u00fcck, auf eine \u00bbGr\u00f6\u00dfe, die aus der Natur stammt\u00ab und der bisweilen gelingt, eine \u00e4hnliche Natur im Geist des Lesenden zu entz\u00fcnden. Aber wie kann die Klarheit des rhetorischen Apparats hinnehmen? Wie sich der Ostentation der <em>t\u00e9chne<\/em> entziehen? Das<em> chass\u00e9-crois\u00e9<\/em> von Natur und Kunst, das zweitausend Jahre lang kommentiert und in Majuskeln des siebzehnten Jahrhunderts verewigt werden sollte, wurde in jener Zeit, zur Hochbl\u00fcte der klassischen Dekadenz, kurzerhand mit einem ausgef\u00fchrt: \u00bbMithin ist die Kunst in der Tat vollkommen, wenn sie wie die Natur erscheint, w\u00e4hrend die Natur ins Schwarze trifft, wenn sie die Kunst in sich verbirgt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vollkommenheit, jede Art von Vollkommenheit, erfordert immer irgendein Verbergen. Das Vollkommene kann es nicht geben, wenn sich nicht etwas verbirgt oder verborgen bleibt. Aber wie kann der Dichter die Klarheit des Wortes und die seiner Figuren verbergen? Verm\u00f6ge des Lichts. Der Anonymus schreibt: \u00bbWie aber hat es der Rhetor fertiggebracht, die Figur, die er benutzte, zu verbergen? Es ist klar, da\u00df er sie mit dem Licht selbst verborgen hat.\u00ab Mit dem Licht verbergen: eine griechische Eigent\u00fcmlichkeit. Zeus h\u00f6rte nicht auf, mit dem Licht zu verbergen. Daher ist alles Licht au\u00dferhalb des griechischen von anderer Art und weitaus weniger intensiv. Dieses Licht will das Verborgene aufst\u00f6bern, w\u00e4hrend das griechische Licht das Verborgene sch\u00fctzt. Es erlaubt, da\u00df es sich als solches auch in der Klarheit des Tages zeigt. Mehr noch: es gelingt ihm sogar, die Klarheit zu etwas Verborgenem zu machen, das schwarz ist vor Licht,so wie die rhetorische Figur unerkennbar wird, wenn der Glanz in sie dringt und eine \u00bbsich \u00fcberall ausbreitende Gr\u00f6\u00dfe\u00ab sie \u00fcberflutet. Zu diesem Ergebnis gelangte der Anonymus durch die literarische Analyse. Daher meinte er zu recht, da\u00df \u00bbdas Urteil \u00fcber die Literatur das vollkommene Ergebnis einer gro\u00dfen Erfahrung ist\u00ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner ersten Ausgabe wird der Prix Grand Continent ausnahmsweise f\u00fcr das Gesamtwerk einer entscheidenden Figur der zeitgen\u00f6ssischen Literatur verliehen: Roberto Calasso.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":888,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"templates\/post-speeches.php","format":"standard","meta":{"_acf_changed":true,"_trash_the_other_posts":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"staff":[45],"editorial_format":[],"serie":[],"audience":[],"geo":[],"class_list":["post-379","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorised","staff-roberto-calasso"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Roberto Calasso, Prix Grand Continent 2021 - 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