{"id":373,"date":"2021-09-13T04:00:00","date_gmt":"2021-09-13T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/legrandcontinent.eu\/dee\/2021\/09\/13\/die-oekonomie-von-morgen-entwerfen\/"},"modified":"2025-02-19T11:24:39","modified_gmt":"2025-02-19T11:24:39","slug":"die-oekonomie-von-morgen-entwerfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/legrandcontinent.eu\/de\/2021\/09\/13\/die-oekonomie-von-morgen-entwerfen\/","title":{"rendered":"Die \u00d6konomie von morgen entwerfen"},"content":{"rendered":"\n
Dieser Text ist auch auf Englisch<\/a> auf der Website der Groupe d’\u00e9tudes g\u00e9opolitiques verf\u00fcgbar.<\/em><\/p>\n\n\n\n Die globale \u00d6konomie steht vor zahlreichen Herausforderungen. Diese h\u00e4ngen sowohl mit der durch die Pandemie verursachten Ersch\u00fctterung <\/span>1<\/sup><\/a><\/span><\/span> als auch mit langfristigeren und tiefgreifenderen Umbr\u00fcchen, deren dauerhafte Auswirkungen unabh\u00e4ngig von der Pandemie sind, zusammen. Die Einf\u00fchrung einer Vielzahl von Reformen in Frankreich wie in Europa ist daher f\u00fcr den Aufbau der \u00d6konomie von morgen dringender denn je.<\/p>\n\n\n\n Im Zuge der internationalen Kommission, die wir geleitet haben und deren Arbeit mit einem im Juni ver\u00f6ffentlichten Bericht abgeschlossen wurde, <\/span>2<\/sup><\/a><\/span><\/span> hat sich ein Konsens \u00fcber drei Schl\u00fcsselthemen herausgebildet. Diese Tatsache ist bemerkenswert, denn sie vereint \u00d6konomen verschiedener Horizonte: franz\u00f6sische, europ\u00e4ische und amerikanische. Das erste Thema betrifft die existenzielle Bedrohung, die vom Klimawandel ausgeht, sowie die Antworten, die wir darauf finden m\u00fcssen. Der zweite Punkt betrifft Ungleichheiten und die \u00f6konomische Unsicherheit und hat zum Ziel, eine inklusive Wirtschaft zu schaffen. Drittens geht es um demografische Ver\u00e4nderungen, und hierbei insbesondere um die Alterung der Bev\u00f6lkerung, die eine Reihe von Anpassungen erforderlich macht.<\/p>\n\n\n\n Zu jedem dieser Themen haben wir einen \u00dcberblick dar\u00fcber erarbeitet, was wir wissen und was wir nicht wissen. Anschlie\u00dfend haben wir daraus Schl\u00fcsse f\u00fcr Ans\u00e4tze geeigneter Wirtschaftspolitik gezogen. In der Diskussion dieser Reformen haben wir besondere Aufmerksamkeit auf ihre Wahrnehmung, potenzielle Widerspr\u00fcche und M\u00f6glichkeiten zum Umgang damit gerichtet.<\/p>\n\n\n\n Fakt ist, dass der Klimawandel ein absoluter Notfall ist\u2014der j\u00fcngste Bericht des Weltklimarats (IPCC), der am 9. August ver\u00f6ffentlicht wurde, best\u00e4tigt das: die CO2<\/sub>-Emissionen und der Aussto\u00df anderer Treibhausgase haben verh\u00e4ngnisvolle Auswirkungen auf das Klima. Die Erderw\u00e4rmung k\u00f6nnte im Vergleich zur vorindustriellen Zeit schon innerhalb der n\u00e4chsten zwanzig Jahre 1,5\u00b0C betragen. Ein Temperaturanstieg dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung w\u00fcrde \u201ebeispiellose\u201c Extremwetterereignisse verursachen. Es bleibt wenig Zeit zum Handeln und je l\u00e4nger wir warten, desto kostspieliger werden die notwendigen Ma\u00dfnahmen der Eind\u00e4mmung und der Anpassung. Diese Dringlichkeit wird von der Mehrheit der franz\u00f6sischen und europ\u00e4ischen Bev\u00f6lkerung wahrgenommen: mehr als 90% der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung denken, dass die Klimaerw\u00e4rmung menschlichen Ursprungs ist und dass sie dementsprechend bew\u00e4ltigt werden kann. In der Europ\u00e4ischen Union insgesamt sehen 93% der B\u00fcrger den Klimawandel als ein ernstes Problem. <\/span>3<\/sup><\/a><\/span><\/span>Begibt man sich jedoch auf das Terrain der Umweltpolitik und der Ma\u00dfnahmen, die derzeit zur Milderung der Auswirkungen der Klimaerw\u00e4rmung eingesetzt werden, gehen die Wahrnehmungen auseinander und sind der Realit\u00e4t mehr oder weniger angemessen. Ma\u00dfnahmenb\u00fcndel sind Gegenstand unzutreffender Wahrnehmungen, die ihre Anwendung behindern oder erleichtern: Ma\u00dfnahmen mit \u201esichtbarer\u201c Auswirkung\u2014beispielhaft hierf\u00fcr sind CO2<\/sub>-Steuern\u2014sind sehr viel unbeliebter als solche Ma\u00dfnahmen, deren Auswirkungen \u201eunsichtbar\u201c sind\u2014Verbote, Subventionen erneuerbarer Energien oder Einf\u00fchrung neuer Normen\u2014, und das, obwohl letztere potenziell sehr viel kostspieliger sind.<\/p>\n\n\n\n Ausgehend von den auf europ\u00e4ischer Ebene festgesetzten Vorgaben\u2014die Emissionen bis 2030 um 55% gegen\u00fcber dem Niveau von 1990 zu senken und bis 2050 CO2<\/sub>-Neutralit\u00e4t zu erreichen\u2014und von der Verbindlichkeit des Zwei-Grad-Ziels war die Herausforderung, vor die sich unsere Kommission gestellt sah, eine doppelte: zum einen L\u00f6sungen vorzuschlagen, die darauf abzielen, die Kluft zwischen Diskursen und Handlungen zu verkleinern und die politische Akzeptanz kostenintensiver Ma\u00dfnahmen zu gew\u00e4hrleisten, dabei aber gleichzeitig darauf zu achten, dass ihre Kosten so niedrig wie m\u00f6glich bleiben. Zuerst einmal schlagen wir eine allgemeine CO2<\/sub>-Bepreisung vor, die auch diejenigen Bereiche umfasst, die bisher von Ausnahmeregelungen profitiert haben. Erg\u00e4nzt w\u00fcrde dies durch einen CO2<\/sub>-Grenzausgleich, um Umweltdumping<\/em> zu unterbinden. Zweitens halten wir es f\u00fcr unerl\u00e4sslich, die Investitionen in Forschung und Entwicklung zu verst\u00e4rken und zwei dies begleitende Institutionen auf europ\u00e4ischer Ebene zu schaffen, die eine gute Governance gew\u00e4hrleisten. Drittens k\u00f6nnten diese Ma\u00dfnahmen durch eine Reihe von Normen und Verboten erg\u00e4nzt werden, deren implizite Kosten mit Hinblick auf die durch sie vermiedenen CO2<\/sub>-Emissionen zu bewerten w\u00e4ren. Schlie\u00dflich, auch wenn der Einfluss Frankreichs im Bereich der Klimapolitik substanziell sein kann, so kann diese nur dann wirklich wirkungsvoll sein, wenn sie auf europ\u00e4ischer Ebene durchgef\u00fchrt wird\u2014denn diese ist, insofern sie einen Zugang zur internationalen Ebene er\u00f6ffnet, die relevante Ebene, auf der eine wirkungsvolle Klimapolitik entwickelt werden muss.<\/p>\n\n\n\n Trotz seiner Unbeliebtheit ist ein h\u00f6herer, allgemeiner und umverteilender CO2<\/sub>-Preis, in dem sich die Dringlichkeit und das Ausma\u00df der Klima-Herausforderung ausdr\u00fcckt, unverzichtbar. Er hat mindestens vier Vorteile: er dr\u00e4ngt diejenigen zum Handeln, die mit relativ geringen Kosten ihre Emissionen eliminieren k\u00f6nnen, er regt gr\u00fcne Innovation an und vereinfacht die Staaten ebenso wie Akteuren der Wirtschaft die Entscheidungsfindung, indem er die Messung der Emissionen sicherstellt. Au\u00dferdem erfordert er keine weitreichenden \u00f6ffentlichen Ausgaben, sondern erh\u00f6ht im Gegenteil die Einnahmen, die an die am st\u00e4rksten betroffenen Haushalte umverteilt werden k\u00f6nnen. Seine Wirksamkeit hat er bereits im Vereinigten K\u00f6nigreich und in Schweden unter Beweis gestellt.<\/p>\n\n\n\n Kommen wir kurz auf seine Funktionsweise zur\u00fcck: Regierungen legen ein \u201eCO2<\/sub>-Budget\u201c fest, das dem Umfang derjenigen Emissionen entspricht, die erzeugt werden d\u00fcrfen, ohne die im \u00dcbereinkommen von Paris gezogenen Grenzen zu \u00fcberschreiten. Der CO2<\/sub>-Preis wird dann durch das Gleichgewicht des Marktes festgesetzt. Allerdings muss, um unvorhersehbaren Entwicklungen\u2014wie dem Aufkommen und den damit entstehenden Kosten gr\u00fcner Technologien oder Hindernissen, die sich aus der politischen und geopolitischen Ordnung ergeben\u2014begegnen zu k\u00f6nnen, das CO2<\/sub>-Budget im Laufe der Zeit angepasst werden. Dies kann eine starke Preis-Unsicherheit f\u00fcr wirtschaftliche Akteure nach sich ziehen, die heute langfristige Entscheidungen treffen m\u00fcssen. Um dieses Risiko zu senken, schlagen wir vor, mithilfe fester Unter- und Obergrenzen eine gewisse Stabilit\u00e4t der CO2<\/sub>-Emissionspreise zu garantieren. Um Lobby-Effekte zu verhindern, schlagen wir au\u00dferdem die Schaffung einer Zentralbank vor, der die unabh\u00e4ngige Governance ebenso wie die Entscheidung \u00fcber die Entwicklung des Umfangs von Emissionen im Verlauf der Zeit in \u00dcbereinstimmung mit dem politischen Mandat obliegt.<\/p>\n\n\n\n Das von der EU-Kommission im Juli vorgestellte \u201eFit f\u00fcr 55\u201c-Paket ist ambitioniert\u2014es verspricht eine Senkung der Emissionen um 55% bis 2030 gegen\u00fcber dem Niveau von 1990\u2014und behandelt einen Gro\u00dfteil der Fragen unseres Berichts, insbesondere die Frage des CO2<\/sub>-Grenzausgleichs, die \u00dcberarbeitung des EU-Emissionshandelssystems (EU-EHS) und des Klima-Sozialfonds. Hier einige Bemerkungen zu diesem Thema.<\/p>\n\n\n\n Zuerst einmal ist die Einbeziehung der Bau- und Transportsektoren (die zusammen f\u00fcr 57% der europ\u00e4ischen Emissionen verantwortlich sind) an sich eine gute Neuigkeit. W\u00e4hrend Puristen nicht damit zufrieden sind (es gibt keinen \u00f6konomischen Grund daf\u00fcr, ein paralleles EHS zu schaffen, dass diesen beiden Bereichen niedrigere Preise zugesteht) sind umgekehrt viele Stimmen laut geworden, die sich der Einbeziehung der beiden Sektoren in ein System der CO2<\/sub>-Bepreisung widersetzen. Unserer Ansicht nach handelt es sich hierbei um eine falsche Einstellung. Wir teilen die Sorgen dar\u00fcber, was die sozialen Folgen dieser Einbeziehung angeht, aber die beiden Aspekte m\u00fcssen getrennt voneinander betrachtet werden: man kann sowohl nachdr\u00fccklich die CO2<\/sub>-Bepreisung in diesen Bereichen bef\u00fcrworten (das Fehlen einer Bepreisung hat dazu gef\u00fchrt, dass es im Bausektor \u00fcberhaupt keinen Fortschritt gibt und im Transportsektor die Emissionen sogar gestiegen sind, w\u00e4hrend im\u2014dem EHS unterworfenen\u2014Stromsektor die Emissionen gesunken sind) als auch seine Sorgen angesichts von Verteilungsfragen ausdr\u00fccken und die Kommission in der Verhandlung \u00fcber die f\u00fcr die kommenden zwei Jahre vorgesehenen Entsch\u00e4digungen (die Zahl von 25% der Einnahmen, die dem Klima-Sozialfonds zugewiesen werden sollen, scheint hinter dem Bedarf zur\u00fcck zu bleiben) unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n Weitere zentrale Ma\u00dfnahmen von \u201eFit f\u00fcr 55\u201c sind der Grenzausgleich\u2014der auch in unserem Bericht empfohlen wird\u2014und ein Verkaufsstopp f\u00fcr mit fossilen Brennstoffen angetriebene Autos in den Jahren 2035\u20132040 (was recht sp\u00e4t ist, wenn man bedenkt, dass dann bis 2050\u20132060 Verbrenner Teil des Bestands sein werden). Von den Empfehlungen unseres Berichts bleibt diejenige der Einrichtung zweier unabh\u00e4ngiger europ\u00e4ischer Organisationen mit guter Governance, eine f\u00fcr die Spitzenforschung und eine f\u00fcr die vergleichende Bewertung der Wirksamkeit verschiedener Politikans\u00e4tze zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels, unausgearbeitet.<\/p>\n\n\n\n Die CO2<\/sub>-Bepreisung (sei es direkt \u00fcber eine CO2<\/sub>-Steuer oder indirekt \u00fcber eine Einbeziehung des Sektors in das EHS) ist regressiv\u2014wie es im \u00dcbrigen viele gr\u00fcne Subventionen sind (Photovoltaikanlagen auf D\u00e4chern, elektrische Autos, energetische Sanierung). Ein betr\u00e4chtlicher Teil der Einnahmen aus der CO2<\/sub>-Bepreisung muss ausdr\u00fccklich f\u00fcr Entsch\u00e4digungsprozesse bereitgestellt werden, sowohl aus Gr\u00fcnden der Gerechtigkeit als auch aus Gr\u00fcnden der politischen \u00d6konomie.<\/p>\n\n\n\n Dar\u00fcber hinaus muss Umverteilung sowohl in jedem Land als auch zwischen den L\u00e4ndern erfolgen. So ist es zum Beispiel unabdingbar, dass die polnische und deutsche Kohlef\u00f6rderung, die eine kosteng\u00fcnstige Quelle f\u00fcr CO2<\/sub>-Einsparungen darstellt, umgehend eingestellt wird; gleichzeitig muss Europa aber die Bergarbeiter dieser L\u00e4nder angemessen entsch\u00e4digen.<\/p>\n\n\n\n Die derzeitigen Investitionen in gr\u00fcnes R&D sind f\u00fcr eine Begrenzung der Klimaerw\u00e4rmung unzureichend. Vor dem Hintergrund der erfolgreichen und schnellen Entwicklung von mRNA-Impfstoffen empfehlen wir, realistische technologische Ziele f\u00fcr den privaten Sektor festzulegen. Wir schlagen vor, auf der europ\u00e4ischen Ebene ein EU-ARPA-E zu schaffen, um Forschungsprojekte mit hohem Risiko und hohem Potential zu finanzieren. Um eine transparente Governance nach dem Modell von ARPA-E zu gew\u00e4hrleisten, w\u00fcrde ein f\u00fcr seine Forschungen und F\u00fchrungsqualit\u00e4ten anerkannter Wissenschaftler zur \u00dcberwachung der Mittelzuweisung und zur Sicherstellung der Unabh\u00e4ngigkeit der Organisation von Interessengruppen und der Politik benannt und mit operationeller Flexibilit\u00e4t ausgestattet. Mehrere erfolgreiche Projekte auf europ\u00e4ischer Ebene zeigen die M\u00f6glichkeiten eines solchen Modus der Kooperation zwischen dem \u00f6ffentlichen und dem privaten Sektor.<\/p>\n\n\n\n Was die Bestimmung von Investitionspriorit\u00e4ten betrifft erscheint es uns zweckm\u00e4\u00dfig\u2014ohne damit die Entscheidungen der relevanten Akteure vorwegnehmen zu wollen\u2014vor allem in solche Technologien zu investieren, die fossile Brennstoffe langfristig obsolet machen (erneuerbare Energien und Batterien, die wenig kosten) und dabei Technologien mit einem geringen \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck (Nutzung seltener Metalle) vorzuziehen, mit dem Ziel ihrer schnellen Anwendung auf globaler Ebene. Was die Kernenergie betrifft hat unsere Kommission zwar weder zur Zweckm\u00e4\u00dfigkeit des Baus neuer Kernkraftwerke (wie im Vereinigten K\u00f6nigreich und in Polen) noch zu der in diesem Fall konkret zu verwendenden Nukleartechnologie Stellung bezogen, jedoch sch\u00e4tzen wir die Weiternutzung bestehender Kraftwerke (unter Ber\u00fccksichtigung aller Sicherheitsprinzipien) als wesentlich ein, da sie heute drei Viertel des Stroms in Frankreich und 25% des Stroms in der gesamten Europ\u00e4ischen Union produzieren. Auch wenn die Einbeziehung der Kernenergie in die gr\u00fcne Taxonomie der Europ\u00e4ischen Union ein Streitpunkt zwischen den Mitgliedsstaaten ist, erscheint uns die Einsicht, dass Kernenergie, Wasserkraft und Biokraftstoffe die einzigen existierenden M\u00f6glichkeiten zur Herstellung CO2<\/sub>-freien Stroms sind, von \u00e4u\u00dferster Wichtigkeit, gerade weil ausgereifte Technologien zur Speicherung von Strom nach wie vor fehlen.<\/p>\n\n\n\n Wir meinen, dass die CO2<\/sub>-Bepreisung selbst nicht ausreichend sein wird (zu schwacher Preis, unvollst\u00e4ndige Information der Konsumenten). Daher schlagen wir vor, diese Ma\u00dfnahmen durch Normen und Verbote zu erg\u00e4nzen, die dem Beispiel des Verbots von Einwegplastikt\u00fcten folgen, oder auch ein Verbot des Verkaufs und der Zulassung von Autos mit bestimmten Treibstoffen ab einem bestimmten Datum. Unter Vorbehalt zumutbarer Kosten und einer koh\u00e4renten globalen Strategie (Verbote, Normen und Subventionen m\u00fcssen bewertet werden hinsichtlich ihrer impliziten Kosten pro eliminierter Tonne CO2<\/sub>) sind wir der Ansicht, dass diese Instrumente Teil eines optimalen Ansatzes sein m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n W\u00e4hrend unser Bericht nicht zum Ziel hatte, alle Umweltma\u00dfnahmen im Detail zu untersuchen, schlagen wir als allgemeine Regel vor, dass alle sektorspezifischen Ma\u00dfnahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse unterworfen werden, und zwar ausgehend von einer Sch\u00e4tzung der Kosten pro nicht emittierter Tonne CO2<\/sub> sowie ihrer sozialen und umweltrelevanten Kosten. In diesem Sinne sind wir der Meinung, dass angesichts ihrer sehr geringen Kosten pro nicht emittierter Tonne CO2<\/sub> die Abl\u00f6sung von Kohle durch Erdgas das kleinere \u00dcbel darstellt, wobei jedoch der Bau neuer Kraftwerke vermieden werden sollte, um Lock-in-Effekte zu vermeiden, w\u00e4hrend Gas heute fast 20% des europ\u00e4ischen Energiemixes darstellt. Der Erdgas-Ausstieg seinerseits muss zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt stattfinden.<\/p>\n\n\n\n Es gibt zwei M\u00f6glichkeiten zur Senkung unserer Treibhausgas-Emissionen; die eine besteht in der Nutzung saubererer Energien, die andere in einem geringeren Energieverbrauch. Niemand kennt die optimale Mischung zwischen beiden. Das Sch\u00f6ne am Mechanismus der CO2<\/sub>-Bepreisung ist aber gerade, dass wir nicht einen Ansatz gegen\u00fcber dem anderen vorziehen m\u00fcssen; die Einsparungen werden dort erfolgen, wo sie am kosteng\u00fcnstigsten sind.<\/p>\n\n\n\n Indes bestehen wir auf dem Konzept der Kosten. Wir glauben nicht an den Begriff eines \u201egr\u00fcnen Wachstums\u201c, der suggeriert, dass wir alles haben k\u00f6nnten. Denn wenn das der Fall w\u00e4re, warum wir das nicht in den vergangenen drei\u00dfig Jahren bereits getan? Damit die Dinge vorangehen, brauch es den politischen Mut zu akzeptieren, dass es Kosten gibt. Ist dieses Konzept einmal akzeptiert, lassen sich gute Politikans\u00e4tze leichter einf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n Europa, nicht Frankreich, ist die ma\u00dfgebliche Handlungsebene, und europ\u00e4isches Engagement im Kampf gegen den Klimawandel kann einen echten Hebeleffekt auf der internationalen Ebene haben. Mit dem Paket \u201eFit f\u00fcr 55\u201c, das einen CO2<\/sub>-Grenzausgleichs umrei\u00dft, der den gerechten Wettbewerb zwischen nationalen Unternehmen und Importeuren in Bezug auf CO2<\/sub>-Preise gew\u00e4hrleistet und z\u00f6gerliche Staaten zum Handeln motiviert, hat die EU ihren Willen bekundet, \u00fcber das reine \u201eBeispiel geben\u201c hinauszugehen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte Europa, wenn es sich im gr\u00fcnen R&D engagiert, eine Schl\u00fcsselrolle im \u00f6kologischen \u00dcbergang armer L\u00e4nder zukommen.<\/p>\n\n\n\n Traditionellen Indikatoren zufolge sind Ungleichheiten in Frankreich nicht st\u00e4rker ausgepr\u00e4gt als anderswo. Folgt man diesen Indikatoren schneidet Frankreich besser ab als zahlreiche europ\u00e4ische L\u00e4nder, und viel besser als die Vereinigten Staaten: der Anteil der einkommensst\u00e4rksten 10% am Gesamteinkommen betr\u00e4gt 32% und liegt damit niedriger als im Vereinigten K\u00f6nigreich (35%), in Deutschland (37%) und in den Vereinigten Staaten (45%). Und die Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte war viel weniger nachteilig als in anderen L\u00e4ndern, insbesondere den Vereinigten Staaten. Doch jenseits dieser traditionellen Indikatoren und anderen internationalen Vergleichen findet eine Mehrheit der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung, dass sie in einer zu ungleichen Gesellschaft leben. <\/span>4<\/sup><\/a><\/span><\/span> Diese Wahrnehmung ist gr\u00f6\u00dftenteils richtig: Frankreich ist nach wie vor ein schlechtes Beispiel, wenn es um Chancengleichheit, Zugang zu guter Bildung und guter Arbeit und um soziale Mobilit\u00e4t geht. Auf Grundlage dieser Punkte m\u00f6chten wir im Folgenden Vorschl\u00e4ge zur Senkung von Ungleichheiten entwickeln.<\/p>\n\n\n\n Die von uns vorgeschlagenen Ma\u00dfnahmen sind in drei Teile gegliedert und erm\u00f6glichen es, Ungleichheiten an mehreren Fronten zu begegnen: vor der Produktion, mit dem Ziel der Chancengleichheit am Anfang des Lebens; w\u00e4hrend der Produktion, um sich st\u00e4rker auf hochwertige Arbeitspl\u00e4tze hin zu orientieren; schlie\u00dflich nach der Produktion, mit klassischen Ma\u00dfnahmen der Umverteilung zum Schutz derjenigen, die sich nicht besserstellen konnten.<\/p>\n\n\n\n Um die Chancenungleichheit zu senken gibt es in zwei Bereichen Handlungsbedarf: dem der Bildung und dem der Verm\u00f6gensungleichheit.<\/p>\n\n\n\n Das franz\u00f6sische Bildungssystem ist nach wie vor sehr ungleich. Die soziale Klasse ist \u00fcberall auf der Welt das Kriterium, das die Bildungsstufe am besten erkl\u00e4rt; aber dies ist, wie es die OECD zeigt, in Frankreich besonders ausgepr\u00e4gt. Der Vergleich mit anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ist aufschlussreich: auf die Frage, ob alle Sch\u00fcler dieselben Chancen auf den Besuch Universit\u00e4t haben, antworten nur 44% der Befragten in Frankreich zustimmend, was die niedrigste Prozentzahl unter den sieben teilnehmenden L\u00e4ndern ist\u2014f\u00fcr Italien liegt die Zustimmungsquote bei 49%, f\u00fcr Deutschland bei 70%. Die in den letzten Jahren durchgef\u00fchrten Reformen, die vor allem in die am st\u00e4rksten benachteiligten Gebiete (ZEP, REP) <\/span>5<\/sup><\/a><\/span><\/span> investieren, haben positive Ergebnisse gebracht. Um diesen Ansatz weiterzuf\u00fchren ist es notwendig, (viel) mehr zu tun und (viel) mehr zu investieren.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n Was das Verm\u00f6gen anbelangt ist die Gleichung einfacher: die einen beenden ihr Leben mit viel, andere mit nichts. In diesem Zusammenhang betrachten wir die Besteuerung von Erbschaften als das geeignetste Instrument zur Senkung von Unterschieden in den Ausgangsbedingungen im Rahmen eines st\u00e4rker egalit\u00e4ren Gesellschaftsvertrags.<\/p>\n\n\n\n Die Wahrnehmungen bez\u00fcglich der Erbschaftsbesteuerung sind widerspr\u00fcchlich und verst\u00e4ndlich: einerseits betrachtet die franz\u00f6sische Bev\u00f6lkerung es als ihr Recht, eine in der Familie \u201emit eigener H\u00e4nde Arbeit\u201c geschaffene Erbschaft anzutreten, andererseits akzeptieren sie Ungleichheiten am Anfang des Lebens nicht und empfinden sie als ungerecht. Frankreich ist in einer paradoxen Situation, da es im Vergleich zu anderen OECD-L\u00e4ndern eine relativ hohe Erbschaftsbesteuerung hat, gleichzeitig aber unter einer relativ ineffizienten Umverteilung von Verm\u00f6gen leidet. Die von uns vorgeschlagene Ma\u00dfnahme zur gerechteren Besteuerung basiert vor allem auf einem Prinzip: die Steuer vom Erbnehmer und nicht vom Erblasser abh\u00e4ngig zu machen und die Gesamtheit der Zuwendungen, die ersterer in seinem Leben erhalten hat, zur Grundlage einer Besteuerung zu machen, die erst ab einer relativ hohen Schwelle einsetzt. Weiterhin ist es geboten, hohe Steuerbefreiungen sowie M\u00f6glichkeiten zur Vermeidung, von denen nur die am besten informierten Haushalte profitieren, r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. Um die Akzeptanz dieser historisch unbeliebten Steuer zu erh\u00f6hen, halten wir es schlie\u00dflich f\u00fcr w\u00fcnschenswert, einmal vom Grundsatz des \u00f6ffentlichen Haushaltens abzuweichen und die Steuereinnahmen ausdr\u00fccklich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung benachteiligter junger Menschen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dies sollte in Form von Programmen geschehen, die auf alle Aspekte von Chancengleichheit abzielen, wie Bildungskredite: so erhalten beispielsweise norwegische Studierende ein Darlehen von 1.050 Euro pro Monat, deren R\u00fcckzahlungsbetrag von zuk\u00fcnftigen Einnahmen, guten akademischen Leistungen und der f\u00fcr die Erlangung eines Diploms ben\u00f6tigten Dauer abh\u00e4ngt. Der Einsatz solcher Konditionalit\u00e4t ist notwendig, um das Ziel der Chancengleichheit im Leben zu verwirklichen.<\/p>\n\n\n\n Die Gesamtheit des Steuersystems neu zu denken w\u00e4re im Rahmen dieses Berichts eine zu ambitionierte Aufgabe gewesen. Wir haben uns daher auf einige Punkte konzentriert, die unserer Ansicht im Zuge zuk\u00fcnftiger \u00dcberlegungen und Forschungen Gegenstand besonderer Aufmerksamkeit sein sollten.<\/p>\n\n\n\n Zuerst einmal muss die Besteuerung von Kapital \u00fcberdacht werden. Kapital ist stets ein mobilerer Faktor gewesen als Arbeit. Der traditionelle steuerliche Common Sense, der eine Besteuerung der am wenigsten mobilen und daher an das Territorium gebundenen Faktoren fordert, hat dazu gef\u00fchrt, dass Arbeit viel st\u00e4rker besteuert wird als Kapital. Heute ist es notwendig, ein besseres Gleichgewicht herzustellen, umso mehr, da die Elastizit\u00e4t von Kapital im Verh\u00e4ltnis zur Steuer und seiner internationalen Mobilit\u00e4t m\u00f6glicherweise zur\u00fcckgehen wird: das \u00dcbereinkommen der OECD \u00fcber eine Mindestbesteuerung f\u00fcr multinationale Unternehmen und die Bem\u00fchung der internationalen Gemeinschaft zur Erzielung einer steuerlichen Harmonisierung gehen in die richtige Richtung.<\/p>\n\n\n\n Im Anschluss daran muss die Frage einer effektiven Erhebung der Steuereinnahmen durch die Staaten ernsthaft angegangen werden. In diesem Punkt bef\u00fcrworten wir eine ganz besondere Aufmerksamkeit f\u00fcr die Entwicklung k\u00fcnstlicher Intelligenz und daf\u00fcr, ihre Nutzung durch die Steuerbeh\u00f6rden neu zu denken: KI stellt in der Tat ein entscheidendes Werkzeug zur Verbesserung der Steuerkontrolle, der Pr\u00e4vention von Betrug und der Erhebung aller dem Staat geschuldeten Steuern dar.<\/p>\n\n\n\n Besch\u00e4ftigte wollen hochwertige Arbeitspl\u00e4tze. Den verf\u00fcgbaren Umfragen zufolge bedeutet das eine gute Bezahlung, aber auch M\u00f6glichkeiten zur Weiterentwicklung, Verantwortlichkeiten, eine ausreichend langfristige Perspektive, eine annehmbare Arbeitsumgebung. Denselben Umfragen zufolge betrachten sie die Globalisierung, den Freihandel und die technologische Entwicklung als Bedrohung und sie bef\u00fcrchten, dass viele hochwertige Arbeitspl\u00e4tze im Verschwinden begriffen sind. Diesem Problem muss frontal begegnet werden.<\/p>\n\n\n\n Obwohl die Wirksamkeit bestimmter traditioneller Ma\u00dfnahmen erwiesen ist, fehlen sie oft oder sind ungen\u00fcgend. Eine lebenslange berufliche Ausbildung ist wesentlich, vor allem, aber nicht nur, zur Vermeidung der verheerenden und gut dokumentierten Auswirkungen von Arbeitsplatzverlusten auf benachteiligte Bev\u00f6lkerungsgruppen. Wir glauben, dass die berufliche Ausbildung ebenso wichtig ist wie die Bildung, die man zu Beginn empf\u00e4ngt. Die laufende Reform, die das pers\u00f6nliche Ausbildungskonto (frz. compte personnel de formation, CPF) eingef\u00fchrt sowie eine neue Struktur zur Zertifizierung von Ausbildungen und eine bessere Verbreitung von Informationen geschaffen hat ist ein wichtiger erster Schritt.<\/p>\n\n\n\n Wir glauben jedoch, dass es notwendig ist, \u00fcber diese Ma\u00dfnahmen der Ausbildung und der Anpassung hinaus zu gehen und direkt auf die Verteilung und die Art der von Unternehmen angebotenen Anstellungen einzuwirken. Tats\u00e4chlich sind die technologischen und organisatorischen Entscheidungen in Unternehmen weitgehend endogen. Egal ob Unternehmen oder R&D ist die Entscheidung zur Entwicklung oder Nutzung von Technologien, die entweder bestehende Arbeitspl\u00e4tze verbessern oder umgekehrt diese eliminieren, eine \u00f6konomische. Sie h\u00e4ngt ab vom Preis der Faktoren, von Regelwerken, Steueranreizen, usw. Es ist also m\u00f6glich, sie zu beeinflussen. So lassen sich klassische Anreizmechanismen w\u00e4hlen, wie die Senkung des relativen Preises f\u00fcr Arbeit im Verh\u00e4ltnis zum Kapital, die Einwirkung auf arbeitsrechtliche Regelungen oder auch Anreize in Form von Plus- und Minuspunkten, die f\u00fcr die Einstellungspolitik eines Unternehmens vergeben werden. Allgemeiner ausgedr\u00fcckt erscheint uns eine st\u00e4rkere und umfassendere Kooperation zwischen Unternehmen, Besch\u00e4ftigten und Beh\u00f6rden im Bereich der Schaffung guter Arbeitspl\u00e4tze und guter Karrierechancen als wesentlich; Erfahrungen in anderen L\u00e4ndern legen nahe, dass sich damit wirklich etwas erreichen l\u00e4sst. Im Fall Frankreichs bedeutet das eine bessere Integration und Zusammenarbeit zwischen P\u00f4le Emploi, France Comp\u00e9tences und einer Anzahl von Unternehmen. <\/span>6<\/sup><\/a><\/span><\/span><\/p>\n\n\n\n Das dritte Element unseres Berichts ist die Demografie. Dies bezieht sich insbesondere auf die Frage der Alterung der Bev\u00f6lkerung und der Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Arbeit und die Rente \u00e4lterer Menschen.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n Zuerst einmal muss betont werden, dass die Alterung der franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung eine gute Neuigkeit ist. Sie ist in erster Linie Konsequenz einer gr\u00f6\u00dferen Lebenserwartung (82,3 Jahre im Jahr 2020), die mit einer verbesserten Gesundheit \u00e4lterer Menschen einhergeht. Die Alterung der Bev\u00f6lkerung erkl\u00e4rt sich in Frankreich demnach nicht durch eine geringe Fertilit\u00e4t, die in Frankreich bei 1,86 Kindern pro Frau im Jahr 2019 lag und damit die h\u00f6chste in der EU war, w\u00e4hrend sie in den L\u00e4ndern der Mittelmeerregion am niedrigsten ist (1,23 in Spanien; 1,27 in Italien). Es bleibt die Tatsache, dass die demografische Alterung weiter zunehmen wird, dass sie nicht neutral ist, und dass ihr zu begegnen die richtigen Anpassungen erfordert.<\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n Vor diesem Hintergrund schlagen wir auch hier mehrere Reformen vor. Einerseits eine Reform der Renten hin zu einem Punktesystem, das sich durch Regeln der Transparenz, der Gerechtigkeit und der Dauerhaftigkeit auszeichnet\u2014und nicht einfach eine Reform der Parameter. Andererseits denken wir, dass eine Reform nur dann erfolgreich sein kann, wenn sie gleichzeitig das Angebot von und die Nachfrage nach Arbeit \u00e4lterer Menschen erh\u00f6ht, was erm\u00f6glicht wird durch die Vorbeugung von und Anpassung an chronische Krankheiten, die Einf\u00fchrung flexiblerer Arbeitszeiten, die gr\u00f6\u00dfere Verbreitung von Teilzeitarbeit sowie die Verbesserung der beruflichen Bildung von \u00c4lteren.<\/p>\n\n\n\n Wir gehen von zwei Feststellungen bez\u00fcglich des bestehenden Rentensystems aus. Die erste ist, dass es kaum transparent, h\u00e4ufig ungerecht und f\u00fcr die Beitragszahler schwer zu verstehen ist. Die zweite ist, dass der Mechanismus zur Anpassung des Systems an die demografischen Entwicklungen bei weitem nicht der beste ist, um die Frage der Best\u00e4ndigkeit des Rentensystems zu l\u00f6sen. Wir sind der Ansicht, dass wir uns auf beiden Dimensionen besserstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Was die Transparenz angeht schlagen wir vor, zu einem Punktesystem f\u00fcr die Rente \u00fcberzugehen. Jeder Erwerbst\u00e4tige sammelt im Verlauf seines Berufslebens Punkte. Jeder Punkt wird prozentual am mittleren Jahreseinkommen orientiert bestimmt. Derjenige, der das mittlere Einkommen verdient bekommt einen Punkt, derjenige, der das doppelte davon verdient zwei Punkte, usw. Wenn der Erwerbst\u00e4tige seine Rente einl\u00f6sen will, werden die Punkte in Renteneinnahmen umgerechnet, und zwar auf Basis eines Grundpunktwertes, der j\u00e4hrlich mit dem mittleren Einkommen steigt und der wenn n\u00f6tig in \u00dcbereinstimmung mit demografischen Ver\u00e4nderungen angepasst wird (mehr Details dazu unten).<\/p>\n\n\n\n
<\/a>Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\nKlima und Umwelt<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
CO2<\/sub>-Bepreisung f\u00fcr einen gerechten und wirksamen \u00dcbergangs<\/h3>\n\n\n\n
St\u00e4rkung von Research and Development (R&D)<\/h3>\n\n\n\n
Normen und Verbote<\/h3>\n\n\n\n
Die europ\u00e4ische Ebene<\/h3>\n\n\n\n
Ungleichheiten und Umverteilung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
Vor der Produktion: Chancenungleichheit senken<\/h3>\n\n\n\n
Nach der Produktion: klassische Umverteilungsma\u00dfnahmen<\/h3>\n\n\n\n
W\u00e4hrend der Produktion: die Frage der Qualit\u00e4t der Arbeitspl\u00e4tze<\/h3>\n\n\n\n
Demografie, Alterung, Renten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
Ein Punktesystem f\u00fcr die Rente: Transparenz und Gerechtigkeit<\/h3>\n\n\n\n